Dialog zur Möglichkeit einer Versöhnung

Ich bedanke mich bei meinen Kollegen Bob und Wendy Patterson, Jessica Eames und Sulaiman Nuriddin von www.relationshipcoaching.net für die Anregungen zu diesem Dialog.

Der Sinn dieses Dialogs

Dieser Dialog wird Ihnen helfen eine bewusstere Entscheidung zu treffen, indem Sie sich beide klar werden, welche inneren Kräfte, Gedanken und Gefühle derzeit in jedem von ihnen wirksam sind.

Es ist dabei besonders wichtig, dass Sie sich an die vorgeschlagene Struktur halten und keinesfalls in eine Diskussion, in ein Streitgespräch oder in einen Überzeugungsmonolog verfallen.

Ablauf des Gesprächs

Dieses Klärungsgespräch besteht aus zwei Teilen. Zuerst spricht die damals untreue Person “SenderIn”, und die damals verletzte Person “Empfängerin” hört einfach zu. Erst wenn SenderIn alles gesagt hat, wird gewechselt.

Sie finden gleich anschließend eine Reihe von Satzanfängen, die Sie als SprecherIn einfach vollenden. Vermeiden Sie große Erklärungen oder Argumente. Weniger ist mehr. Versuchen Sie statt dessen möglichst authentische, kurze Aussagen zu machen, die Ihrer persönlichen Wahrheit entsprechen.

Wichtig: Bitte führen Sie dieses Gespräch nur, wenn Sie gut miteinander reden können! Wenn das noch nicht der Fall ist, dann klicken Sie zuerst hier.

1) Der/die Betrogene als SenderIn

Ich möchte mit Dir die Möglichkeit untersuchen, Dir die Sache mit …. zu vergeben und uns wieder ganz zu versöhnen.

Einige gute Gründe, Dir zu verzeihen, sind …

Die Gefahr die ich sehe, wenn ich Dir nicht verzeihe, ist …

Was ich befürchte, wenn ich Dir verzeihe, ist …

Was ich befürchte, wenn ich dir NICHT verzeihe, ist …

Ich glaube wir stecken derzeit fest, weil ich …

Ich denke mir dabei … und ich fühle mich …

Was ich dazu beitragen möchte, dass unsere Beziehung wieder heilt ist …

Bei diesem Gedanken fühle ich mich …

Etwas was Du verändern müsstest, damit wir uns wieder gut sein können …

Etwas was Ich verändern muss, damit wir uns wieder gut sein können …

Etwas was Wir dazu gemeinsam verändern müssen, ist …

Etwas was ich spüren müsste, damit ich den Mut dazu habe, ist …

Danke, dass Du mir zugehört hast. Etwas was mir bei diesem Dialog bewusst geworden ist, ist …

2) Der/die Untreue als Sender

Ich möchte dir gerne antworten und dir sagen, wie es mir dabei geht.

Einige gute Gründe, mir zu vergeben, sind …

Die Gefahr dabei, wenn du mir nicht verzeihst, ist …

Was mir dabei Angst macht ist …

Was ich selber dazu beitrage, dass wir nicht weiterkommen, ist …

Ich denke mir dabei … und ich fühle mich …

Was ich dazu beitragen möchte, dass unsere Beziehung wieder heilt ist …

Bei diesem Gedanken fühle ich mich …

Etwas was Du verändern müsstest, damit wir uns wieder gut sein können …

Etwas was Ich verändern muss, damit wir uns wieder gut sein können …

Etwas was wir dazu gemeinsam verändern müssen, ist …

Etwas was ich spüren müsste, damit ich den Mut dazu habe, ist …

Danke, dass Du mir zugehört hast. Etwas was mir bei diesem Dialog bewusst geworden ist, war …

3) Gut ausklingen lassen

Lassen Sie das Gesagte noch etwas nachwirken. Wenn Sie etwas besonders gut verstehen können von dem was der/die andere gesagt hat, dann sagen sie das einfach.

Vielleicht tut es Ihnen gut, jetzt nichts mehr zu reden, sondern einfach einander ein wenig zu halten. Es sind große Kräfte, denen Sie beide ausgesetzt sind.

Sollten Sie sich bei diesem Gespräch nicht so gut verstanden haben, dann sprechen Sie heute nicht weiter. Lassen Sie sich bewusst Freiraum (außer beide suchen die Nähe) und sorgen sie jeder gut für sich.

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