Ich fühle mich nicht wohl beim Gedanken an Sex

Bei unkonkreten inneren Hindernissen in Bezug auf Sex muß man sich etwas ausführlicher mit sich selber und der Beziehung zu beschäftigen. Das macht sehr viel Sinn, denn gute, verbindende Erotik kann bis ins Alter eine sehr positive Kraft in einer Beziehung darstellen.

Was ist der wirkliche Grund?

Gerade Frauen haben durch ihren hormonellen Zyklus sehr unterschiedliche Phasen der Lust. Auch die Antibaby Pille kann ein massiver hormoneller Lustkiller sein. Darüber hinaus kann sich die Libido sowohl bei Frauen als auch bei Männern im Laufe der gesamten Lebensspanne ändern. Das zeigt sich vor allem während der Wechseljahre, den großen hormonellen Umstellungen rund um Fünfzig. Diese gibt es übrigens nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern.

Reduziert wird die Libido auch durch Stress und Überlastung. Der Beruf, die Kinder und wie sehr man durch bestimmte Aufgaben überfordert wird, kann eine wesentliche Rolle spielen.

Es ist deshalb ganz normal, dass es im Verlauf einer längeren Beziehung Phasen mit mehr oder weniger Bedürfnis nach Sex gibt. Das muß allerdings nicht bedeuten, dass dadurch die liebevolle Nähe zwischen Ihnen ausbleibt. Die Gespräche und Übungen dieses Programms werden Ihnen dabei helfen, eine für Sie passende Form des körperlichen Miteinanders zu finden.

Neugierig nachforschen

Wenn Sie ein schlechtes Gefühl mit Sex haben, dann gibt es oft mehrere Ursachen, die man sich noch gar nicht als Ganzes bewusst gemacht hat. Forschen Sie gemeinsam nach, wo alle Ursachen liegen, und wie Sie zusammen spielen können, um schwierige Phasen gut zu überstehen.

Kennen Sie Ihre sexuellen Prägungen aus der Kindheit?

Auch hier könnten Hindernissen für eine entspannte Sexualität liegen.

Hier finden Sie eine gute Anleitung für ein Gespräch mit dem Partner / der Partnerin

 

 

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