Problemanalyse und Lösungsfindung

Nützen Sie für diese Aufgabe das “Prinzip der Schriftlichkeit” und legen Sie sich einige Blatt Papier bereit, bevor Sie die unten stehenden Aufgaben eine nach der anderen abarbeiten.

Übrigens: Es ist wunderbar, wenn sie beide manche Dinge gleich sehen, aber oft ist es noch besser, wenn jeder etwas anders sieht. Es erweitert die Blickwinkel, darum streiten Sie bitte nicht! Schreiben Sie alle Sichtweisen auf, damit nichts verloren geht.

Arbeitstitel unseres Problems

Geben Sie dem Problem einen vorläufigen Titel. Sie werden bemerken, dass hier schon unterschiedliche Sichtweisen zu Tage treten können. Wenn Sie sich auf eine Bezeichnung einigen können, dann verwenden Sie diese. Wenn Sie beide sehr unterschiedliche Ansätze haben sollten, dann arbeiten Sie beide gleichberechtigt auf separaten Blättern durch.

Warum ist es ein Problem?

Diese Frage erscheint vielleicht banal, erweitert aber die Wahrnehmung. Beschreiben Sie, welche Aspekte jedem von ihnen auffallen.

Alle Ursachen des Problems

Fragen Sie mindestens sieben mal “Warum gibt es das Problem?” Fragen Sie immer weiter, wenn Sie eine Antwort haben: Und was ist dafür die Ursache? So kommen sie zu den verschiedenen Wurzeln des Problems.

Welche Zusammenhänge gibt es? Finden Sie heraus, was alles hereinspielt, wie es dazu gekommen ist, was alles noch schlimmer macht. Vielleicht hat sogar jemand einen Nutzen?

Metaphern für das Problem

Stellen Sie sich vor, dass Sie dieses Problem einem Freund beschreiben. Dieser ist ein kreativer Mensch und bei ihm entstehen gleich Bilder und Vorstellungen, die mit den folgenden Satzanfängen beginnen. Vollenden Sie selber diese Sätze:

Das ist ja so wie …

Das hört sich ja an wie …

Das schaut aus wie …

Lösungsansätze finden

Hier beginnt der kreative Teil. Sie können Ihre Kreativität fördern, indem Sie viele Möglichkeiten zusammentragen. Verzichten Sie während dieser Kreativitätsphase bewusst auf kritik von Vorschlägen, sondern knüpfen Sie selber mit neuen Ideen an. Beispielsweise könnten Sie sich fragen:

? Wie gehen andere Menschen in ähnlicher Situation mit solchen Problemen um?

? Gibt es Fachleute, die dazu Erfahrung oder Empfehlungen geben?

? Wie würden Sie selbst in Ihrem Beruf damit umgehen?

? Was hat man früher in dieser Situation gemacht?

? Was würde eine/r von uns tun, wenn er/sie die Situation alleine bewältigen müsste?

? Wie könnten wir uns noch besser abstimmen, damit es möglich wird?

? Wie könnten wir uns Kraft sparen und besser einsetzen?

? Wer könnte uns helfen – und wie können wir diese Person oder Organsiation gewinnen?

usw.

Die besten Lösungen herausarbeiten

Jetzt können Sie aus der Fülle schöpfen. Auch wenn Vieles nicht brauchbar ist, so müssten Sie dennoch einige zusätzliche Alternativen für die Problemlösung haben.

Endgültige Auswahl treffen und umsetzen

Vereinbaren Sie nun, welche Massnahmen wer bis wann umsetzen wird. Schreiben Sie sich die notwenigen Aktivitäten auf und erinnern Sie sich gegenseitig (freundlich) an die Umsetzung. Sehen Sie diese Erinnerung des Partners nicht als Kritik sondern als wichtige Hilfe, um wichtige Probleme zu lösen.

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